Beatrix Zurek : Aktuell

 

*Münchner Kommunales Bildungsmanagement ist mehr als nur Schule:
Breites Aufgabenspektrum des ,neuen' Referats für Bildung und Sport*

München, 24.09.2010 ----- Das bisherige Schul- und Kultusreferat soll einen neuen Namen bekommen und in "Referat für Bildung und Sport" umbenannt werden. Das hat sich ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen -- rosa Liste zum Ziel gemacht. Entsprechend soll auch der zuständige Ausschuss des Münchner Stadtrats bald "Ausschuss für Bildung und Sport" heißen.

*Beatrix Zurek*, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"Nomen est omen -- und der Namenswechsel zu "Referat für Bildung und Sport" ist längst überfällig, weil die Beschäftigten des Referates ihr allmählich gewachsenes Aufgabenspektrum bereits umfänglich und verantwortungsvoll wahrnehmen. Bildungsaufgaben anderer Referate bleiben selbstverständlich unberührt. Der nächste anstehende Meilenstein heißt ,optimierter Regiebetrieb' mit der Integration der Kinderkrippen ab 1. Januar 2011. Kommunales Bildungsmanagement in München geht für die SPD weit über Schule hinaus bzw. beginnt schon lange davor -- und auch der Sport kommt nun angemessen zu Wort."

 

Kindertagesstätten privilegieren


München, 23. September 2010 ----- Die SPD-Stadtratsfraktion will mit einem gestern gestellten Antrag die rechtliche Privilegierung von Kindertagesstätten erreichen. Die Landeshauptstadt München soll dementsprechend auf die Bundes- und Landesregierung einwirken. Vor allem im Bau- und Immissionsschutzrecht sollen der Bau und Betrieb von Kindertagesstätten erleichtert werden.

Christian Müller, kinder-, jugend- und sozialpolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion:
"Immer wieder werden die Einrichtung oder Betrieb von Kindertagesstätten in Deutschland leider durch einzelne Anwohner verhindert. Und das auf Basis geltender Gesetze! Die Einrichtungen werden dann wegen der angeblichen Lärmbelästigung eingeschränkt, mit erheblichen Auflagen versehen oder sogar verboten. Dieser Missstand muss umgehend beseitigt
werden."

Im Rahmen der geplanten Bauplanungsrechtsnovelle will die Bundesregierung eine generelle Zulässigkeit von Kindertagesstätten in reinen Wohngebieten prüfen. Dies soll gründlich durch Expertengespräche und Beteiligung der betroffenen Fachöffentlichkeit vorbereitet und durch
ein Planspiel begleitet werden. Dazu Christian Müller: "Wegen der Ziele zum Ausbau der Kindertagesstätten, die bis 2013 erfüllt werden sollen, ist für die Behandlung dieser Frage keine Zeit mehr. Die Landeshauptstadt München soll und will bis 2013 die dringend nötigen Betreuungskapazitäten schaffen. Die Bundesregierung muss die Kommunen jetzt in jeglicher Hinsicht unterstützen und die Möglichkeiten zur Verhinderung von Kindertagesstätten einschränken."

Bereits am 5. März 2010 hat der Bundesrat beschlossen, dass Kinderlärm kein Anlass für gerichtliche Auseinandersetzungen sein darf. Die Gesetze sollten künftig klar zum Ausdruck bringen, dass Kinderlärm sozialadäquat ist, um gerichtliche Auseinandersetzungen von vornherein zu vermeiden. Die Baunutzungsverordnung muss so geändert werden, dass Kindertagesstätten als Anlagen für soziale Zwecke auch in reinen Wohngebieten generell zulässig sind.

Beatrix Zurek, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"Das egoistische Floriansprinzip einiger weniger Mitmenschen, die sich auch noch auf das Recht berufen können, steht dem Ausbau der Kindertagesbetreuung im Wege. Die Folgen sind weitreichend: Eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf kann so nie erreicht werden. Wir wollen in einem kindgerechten und familienfreundlichen Deutschland leben und deshalb muss das öffentliche und private Recht in Bayern wie im gesamten Bundesgebiet dringend angepasst werden. Jetzt heißt es Farbe bekennen, wie ernst man es mit dem Ausbau der Kinderbetreuung wirklich meint."

Im Februar 2010 hat das Land Berlin in seinem Landes-Immissionsschutzgesetz klargestellt, dass Geräusche von Kindern, als Ausdruck selbstverständlicher kindlicher Entfaltung und zur
Erhaltung kindgerechter Entwicklungsmöglichkeiten grundsätzlich sozialadäquat und damit zumutbar sind. Dazu Beatrix Zurek: "Der Freistaat Bayern soll sich daran ein Beispiel nehmen, zumal die SPD-Landtagsfraktion längst einen einschlägigen Gesetzentwurf vorgelegt hat."

 

Inklusion statt Förderschulen


München, 22. September 2010 ----- Mit einem heute gestellten Antrag will die SPD-Stadtratsfraktion die gemeinsame Erziehung und Bildung aller,also behinderter und nicht behinderter Kinder in den Münchner Schulen vorantreiben. So soll das Schulreferat mit dem Bayerischen Kultusministerium ein Konzept entwickeln, wie Schülerinnen und Schüler aus Förderschulen in das Regelschulsystem inkludiert werden können. Dabei  sollen die entsprechende Personalausstattung sowie ein Probebetrieb an einzelnen Grundschulen bereits vorgesehen werden.

Beatrix Zurek, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"Die SPD-Fraktion folgt mit dem heutigen Antrag nicht nur einer Anregung des Münchner Behindertenbeirats sondern auch der UN-Behindertenrechtskonvention. Wir wollen die Inklusion und damit entsprechende Plätze für behinderte Kinder. Das ist unser Ziel und die Erfahrungen aus dem städtischen Adolf-Weber-Gymnasium, aber auch aus anderen Ländern zeigen, dass nicht nur die Kinder sondern die gesamte Gesellschaft davon profitiert. Das wollen wir in ganz München erreichen. Die Inklusion geht über die Integration weit hinaus: Im Optimalfall ist es dann die Normalität, wenn wirklich alle Kinder in gleicher Weise Mitglieder einer Klasse sind. "

Gerade die Inklusion von behinderten Kindern und Jugendlichen in die Regeleinrichtungen der Bildung fordert die UN-Behindertenrechtskonvention. Bereits seit einigen Jahren beweist die Stadt München am Adolf-Weber-Gymnasium tagtäglich, dass behinderte Schülerinnen und Schüler in einem Regelgymnasium mit inklusiver Pädagogik ihren Platz finden können.

Christian Müller, Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion im Kinder- und Jugendhilfeausschuss:
"Die Umstellung auf das Inklusionskonzept erfordert einiges an Aufwand und Personal. Daher muss hier auch der Freistaat seine Verantwortung wahrnehmen. Nach unserer Auffassung muss nach der UN-Behindertenrechtskonvention die inklusive Pädagogik flächendeckend eingeführt werden. Auch in einigen Grundschulen haben wir das bereits mit Erfolg erprobt. Die Separierung behinderter Kinder und Jugendlicher muss endlich beendet werden. Wir sind überzeugt, dass die Inklusion für alle Beteiligten und die Münchner Stadtgesellschaft eine Bereicherung sein wird."

 

 

München investiert stadtweit 3,35 Mio. Euro in 8 Kindertagesstätten

München, 21. September 2010 ----- Im heutigen Kinder- und Jugendhilfeausschuss sowie im morgigen Schul- und Sportausschuss des Münchner Stadtrats werden mit sechs Beschlüs­sen über Baukostenzuschüsse und zwei weiteren über Investitionskostenzuschüsse zusätzliche 8 Kindertagesstätten in drei Stadtteilen auf den Weg gebracht.

So erhalten die Häuser für Kinder in Pasing-Obermenzing an der Thuillestraße 651.234 Euro und an der Kaflerstraße 32.503 Euro, in Trudering-Riem an der St. Augustinusstraße 825.776 Euro, in Au-Haidhausen an der Ohlmüllerstraße 386.284 Euro, an der Kirchenstraße 261.035 Euro sowie der Hort an der Spicherenstraße 52.757 Euro an Baukostenzuschüssen. Über Investitionskostenzuschüsse in Höhe 685.524 Euro bzw. 455.475 Euro können sich die Kinderkrippe an der Johann-Clanze-Straße in Sendling-Westpark und das Haus für Kinder an der
Landsberger Straße im Stadtteil Schwanthalerhöhe freuen. Somit unter­stützt die Landeshauptstadt München die Träger zusätzlich mit insgesamt über 3,35 Mio Euro.

Zudem hat der Kinder- und Jugendhilfeausschuss die Bedarfsplanung der Kindertages­be­treuung beschlossen. Das Sozialreferat und das Schul- und Kulturreferat werden beauftragt, mittelfristig für mindestens 43 Prozent der unter dreijährigen Kinder einen Betreuungsplatz anzubieten.

*Beatrix Zurek*, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"Im bundesdeutschen Vergleich können sich die Leistungen Münchens bei der Kinder- und Jugendbetreuung durchaus sehen lassen. Allerdings ist es sozusagen der Fluch der guten Tat, dass die Einrichtungen in München so beliebt sind. Die frei-gemeinnützigen und privaten Träger bleiben für uns wichtige Partner, damit wir gemeinsam die seit Jahren ständig
wachsende Nachfrage nach guten Betreuungsplätzen decken können."


*Christian Müller*, sozial-, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion:
"Die Landeshauptstadt München leistet nicht nur beim Ausbau der eigenen Kinder- und Jugend­betreuungsangebote sehr viel, sondern unterstützt auch mit viel Geld die anderen Träger. Leider wird sie dabei vom Freistaat nur mangelhaft unterstützt, aber umso häufiger kritisiert. Unter rot-grüner Führung wird München auch in Zeiten schwieriger
Kassenlagen weiter in die Bildung unserer Kinder investieren."

 

Ganztagesversorgung auf 80 Prozent steigern


München, 1. Juli 2010 ----- Das neue Ziel in München heißt: 80 Prozent aller Kinder sollen in Zukunft durch Ganztagsklassen und -züge, Tagesheime, Horte und Mittagsbetreuung versorgt werden. Das hat der Schul- und  Sportausschuss des Münchner Stadtrats gestern beschlossen.

Bereits seit Anfang der 90er Jahre hat die Münchner Bildungspolitik vermehrt Horte und Tagesheime mit einem Versorgungsziel von 35 Prozent gebaut. Derzeit liegt der Versorgungsgrad bei Horten und Tagesheimen bei 38  Prozent. Gleichzeitig fordert die Landeshauptstadt seit Jahren, dass der Freistaat Bayern mehr Ganztagszüge zulassen möge. Seit 2009 fördert die Stadt zudem Ganztagsklassen freiwillig zusätzlich mit jeweils 5.000 Euro pro Jahr. Jede Grundschule soll mindestens einen Ganztagszug erhalten, hierzu  wurde der Freistaat auf Antrag der SPD Stadtratsfraktion aufgefordert.

Beatrix Zurek, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"In den vergangenen 15 Jahren hat München die Ganztagesplätze mehr als verdoppelt und den Versorgungsgrad bei Hort- und Tagesheimplätzen von 24 auf über 38 Prozent gesteigert. Dagegen gibt es in ganz München nur 1 % Ganztagsklassen im Grundschulbereich. Der hierfür zuständige Freistatt muss endlich handeln und Grundschulen bei der Einführung von  Ganztagsklassen aktiv unterstützen."

Zählt man alle Betreuungsformen zusammen, erreicht München heute in der Summe einen Versorgungsgrad von 62,6 Prozent. Und Umfragen zeigen: 89 Prozent der Eltern sprechen sich für eine Nachmittagsbetreuung der Grundschulkinder aus.

Birgit Volk, stellv. bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"Ein wenig ist es wie der Fluch der guten Tat: Da München seit Jahrzehnten auf allen Betreuungsgebieten mit größter Anstrengung, höchstem  Mitteleinsatz und hervorragenden pädagogischen Konzepte die Versorgungssituation verbessert, steigt die Nachfrage permanent. Daher setzt sich München nun das neue Gesamtversorgungsziel von 80 Prozent. Wie auch in der Vergangenheit müssen wir ständig an den Freistaat appellieren, doch endlich seinen Verpflichtungen nachzukommen, sich  adäquat an den Kosten zu beteiligen und endlich mehr Ganztagesklassen zu ermöglichen."


Das Schul- und Kultusreferat ist nun beauftragt, die Grundschulen zu beraten und zu motivieren, einen Ganztagszug zu eröffnen. Gleichzeitig soll eine  Prioritätenliste für Grundschulen erstellt werden. Bei allen Schulneubauten  und Generalinstandsetzungen soll die Anzahl und Gestaltung der Räume für  Tagesheimgruppen dahingehend geplant werden, im Bedarfsfall ohne  weitere Umbauten einen Umstieg auf Ganztagsklassen/-züge zu ermöglichen. Weiterhin soll München mit dem Freistaat Verhandlungen mit  dem Ziel führen, die geschaffenen Räumlichkeiten für Ganztagesklassen zu nutzen. Zudem wird der gesamtstädtische und kleinräumige planerische  Versorgungsrichtwert für die investiven Maßnahmen nach der SoBoN zur  Nachmittagsversorgung für die Altersgruppe der Grundschüler mit Horten,  Tagesheimen und Plätzen in altersgemischten Einrichtungen von bisher 35  % auf 55 % angehoben. Zur Absicherung der Bedarfsabschätzung sollen jährlich Elternbefragung durchgeführt werden.

Beatrix Zurek:
"Der heutige Beschluss zeigt erneut, dass die Schulstadt München weiterhin und vehement das Ziel verfolgt, Ganztagszüge an allen Grundschulen in München anzubieten. Dennoch bleiben der weitere Ausbau von  Tagesheimen, Horten und der Mittagsbetreuung weiterhin auf unserer Agenda. Doch die Bayerische Staatsregierung sollte ihren  Lippenbekenntnisse bei der Ganztagsbetreuung nun endlich Taten folgen
lassen und konstruktiv mit der Stadt zusammenarbeiten."

 

Bildungseinrichtungen in Neuhausen-Nymphenburg: Neue Grundschule im Arnulfpark und Haus für Kinder am Eisnergutbogen

München, 05.05.2010 ----- Zwei neue Bildungseinrichtungen im 9.Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg hat der Schul- und Sportausschuss des Münchner Stadtrats in seiner heutigen Sitzung beschlossen: So wurden die Ausführungsgenehmigung für den Neubau der Grundschule mit Tagesheim, Einfachsporthalle und Freisportfläche an der Marlene-Dietrich-Straße und das Nutzerbedarfsprogramm für das Haus für Kinder im Neubaugebiet am Birketweg beschlossen.

Der zweigeschossige Baukörper der neuen Grundschule wird sich über die gesamte Grundstückslänge an der Marlene-Dietrich-Straße erstrecken. Gleichzeitig wird ein großzügiger, zusammenhängender Außenbereich für die Freianlagen geschaffen. Das Obergeschoss ist durch sogenannte "Jahrgangsstufenhäuser" geprägt, zwischen denen den Klassenzimmern zugeordnete Freibereiche sowie nach Norden, zum Pausenhof hin geöffnete
Dachterrassen liegen werden.

Neben den Freisportflächen wird eine Einfachsporthalle in den Baukörper integriert. Sie besitzt einen zusätzlichen separaten Zugang für die externe Nutzung durch Sportvereine. Mit einer großen Photovoltaikanlage auf den Flachdächern wird über den hohen Gebäudestandard hinaus ein wichtiger Beitrag für den Einsatz von erneuerbaren Energien geleistet.
Die Pausenhalle wird als baurechtlich genehmigte Versammlungsstätte erstellt um weitere Nutzungen zu ermöglichen.

Beatrix Zurek, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"Über den heutigen Beschluss zur Grundschule am Arnulfpark freuen wir uns besonders. Diese Schule wird das neue Quartier bereichern. Der Baubeginn wird bereits im Sommer 2010 sein. Die Schulstadt München investiert hier über 16,1 Millionen Euro. Zum Schuljahr 2012/13 können dann die ersten Jahrgänge Einzug halten und auch Vereine werden die
Sportanlagen nützen können. Und auch das Haus für Kinder am Eisnergutbogen ist ein Grund zur Freude."


Am Eisnergutbogen im Neubaugebiet rund um den Birketweg soll eine Kooperationseinrichtung mit drei Kindergarten- und zwei Kinderkrippengruppen entstehen. Somit werden in diesem Haus für Kinder im Zuge der Errichtung der Wohnbebauung 75 Kindergarten- und 24
Kinderkrippenplätze entstehen.

 

Schulstadt München investiert über 48 Millionen Euro in Bildung


München, 03. Februar 2010 ----- Mit fünf Beschlüssen im heutigen Schul- und Sportausschuss des Münchner Stadtrats investiert die Landeshauptstadt München über 48.000.000 Euro in die Bildung.

Im einzelnen wurden folgende Maßnahmen beschlossen: Das Schulgebäude an der Elisabeth-Kohn-Straße erfährt ab dem Frühjahr 2010 einen Umbau und eine Erweiterung. Im Rahmen der Zusammenlegung der Hauptschulen an der Schwindstraße und am Bayernplatz entsteht eine 4-zügige Hauptschule mit Schulsozialarbeit in Schwabing-West. Zudem wird eine Zweifachsporthalle neu errichtet. Die Stadt München investiert hier über 19 Millionen Euro. Die Inbetriebnahme ist bereits für den Herbst 2011 geplant.

Beatrix Zurek, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"Ein besonderes Augenmerk legen wird auf den Ausbau der Grundschulen, Krippen und Horte. Auch wenn im Hinblick auf die Finanzen auf München schwierige Zeiten zukommen, werden wir nicht zulassen, dass an der Zukunft unserer Kinder gespart wird. Vielmehr investieren wir nach wie vor ganz gezielt in die Bildung und schaffen so eine Basis für das weitere Leben der Schülerinnen und Schüler. Nur wäre es schön, wenn der Freistaat das auch erkennen würde und die Kommunen bei den Kosten der Bildung nicht permanent im Regen stehen ließe."

Im nördlichen Bogenhausen werden die Grundschule und der Hort an der Regina-Ullmann-Str. 6 erweitert, umgebaut und modernisiert. Zudem wird eine Photovoltaikanlage installiert. Die Maßnahmen werden von Herbst 2010 bis zum Schuljahresbeginn 2012 andauern und kosten knapp 20 Millionen Euro.

Ebenfalls bis zum Herbst 2012 werden die Grundschule am Lehrer-Götz-Weg 21 in Trudering um drei Grundschulklassen und der Hort um eine zweite Gruppe erweitert. Zudem wird im Rahmen dieses über 6 Millionen Euro teuren Projektes eine Einfachsporthalle an der Josef-Hagn-Straße gebaut.

Im 10. Stadtbezirk  Moosach wird noch bis zum Schuljahrebeginn 2012/13 die Grund- und Hauptschule an der Haldenbergstraße 27 mit einem Investitionsvolumen von fast 1,4 Millionen Euro erweitert. Vier weitere Klassenräume mit der dazu gehörenden Infrastruktur wie Toiletten und Garderoben werden in mobilen Schulraumeinheiten ihren Platz finden.

 

Grundschule an der Eversbuschstraße bekommt mehr Hortplätze
 

München, 13. Januar 2010 ----- Der Schul- und Sportausschuss des Münchner Stadtrats hat heute den Neubau eines 4-gruppigen Hortes an der Schöllstraße und den Rückbau von Pavillons an der Kupfferstraße zu Klassenräumen beschlossen. Damit wird die Situation der Grundschule an der Eversbuschstraße rasch und deutlich entspannt.

Dazu die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion, Stadträtin Beatrix Zurek: "Mit dem Neubau an der Schöllstraße schaffen wir 50 neue Hortplätze und können so den Versorgungsgrad in Allach von derzeit 25 auf dann 53 Prozent steigern. Gleichzeitig optimieren wir mit dem Rückbau der vom Hort genutzten Pavillons zu Klassenzimmern die Unterrichtssituation an der Grundschule. Der Baubeginn kann bereits im Herbst diesen Jahres erfolgen und das ist die beste Nachricht."

Der zweigeschossige Neubau mit außen liegenden Fluchtbalkonen wird östlich der Grundschule inmitten des Blocks situiert. Der Eingang befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Sportplatz. Das von Norden her erschlossene Gebäude liegt an einem Kreuzungspunkt der inneren Wegerschließung des Baugebiets. Somit wird ein von allen Seiten gesicherter Zugang für Kinder ermöglicht.

Vier Hortgruppen werden dort auf einer Nettogrundfläche von 874m² ihren Platz finden. Zudem wird das Gebäude behindertengerecht gebaut, mit einem Fahrstuhl ausgestattet und auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage installiert. Auf dem Areal werden neben einer befestigten Terrassenfläche und einer Rasenfläche auch ein Spiel- und Kletterbereich, eine Vogelnestschaukel sowie ein Wasserspielbereich errichtet. Die Landeshauptstadt München investiert in diese Maßnahme 3,11 Millionen Euro.

Christian Müller, Stadtrat und Mitglied im Schul- und Sportausschuss:
"Es freut mich sehr, dass mit der Fertigstellung des Neubaus zum Schulbeginn 2011 eine rasche und deutliche Verbesserung der jetzigen Situation herbeigeführt werden kann. Wir haben die Anregung des Elternbeirats der Grundschule so schnell wie möglich in die Tat umgesetzt. Mit dem Gebäude entsteht nun ein sicherlich schönes und funktionelles Haus für Kinder, das die Versorgung mit Hortplätzen verbessert und Eltern in Allach entlastet."

 

 

Schulstadt München investiert in Ganztagesangebote
 

München, 13. Januar 2010 ----- Vier Baumaßnahmen zum Ausbau gebundener Ganztageszüge und offener Ganztagesangebote an Münchner Schulen hat der Schul- und Sportausschuss des Münchner Stadtrats in seiner heutigen Sitzung beschlossen.

Dem Stadtrat wurden zudem vom Schulreferat der Sachstand zu sämtlichen Projekten an den 37 Schulstandorten mit gebundenen Ganztagesklassen vorgestellt. Des Weiteren werden vier weitere Personalstellen zur Betreuung der Ganztagesangebote im Schulreferat für den Bereich Grund-, Haupt- und Förderschulen eingerichtet.

Beatrix Zurek, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"Die Landeshauptstadt München leistet gerade im Bereich des Ausbaus der Ganztageszüge und --angebote sehr viel. Leider wird sie dabei vom Freistaat nur mangelhaft unterstützt, aber umso häufiger kritisiert. Unter rot-grüner Führung wird München aber auch weiterhin am Konzept der Schulstadt festhalten und kräftig in die Bildung unserer Kinder investieren."

Die einzelnen Baumaßnahmen sind der Ausbau des Versorgungsbereiches des Hortes der Hauptschule an der Lehrer-Wirth-Str. 31 in Trudering-Riem, im Stadtbezirk Obergiesing-Fasangarten die Erneuerung des Versorgungsbereichs für das Tagesheim und die Ganztagesklassen der Hauptschule an der Ichostraße, die Erweiterung und Sanierung der
Außenfassade der Hauptschule an der Perlacher Straße 114 sowie die Küchenerweiterung für die Versorgung der Ganztagesklassen der Hauptschule an der Cincinnatistraße. Das Gesamtvolumen dieser Maßnahmen beträgt über zwei Millionen Euro.

Derzeit besuchen in München über 1.600 Schülerinnen und Schüler insgesamt 81 gebundene Ganztagesklassen an 24 Haupt-, 9 Grund- und 4 Förderschulen. Im Jahr 2014 werden etwa 6.600 Schülerinnen und Schüler in geschätzten 276 Klassen und 1.600 Kinder in 85 Gruppen Ganztagesangebote wahrnehmen.

Birgit Volk, stellv. bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"Unser erklärtes Ziel ist der flächendeckende Ausbau mit Ganztageszügen und --schulen. Wo der Freistaat erst am Anfang steht und peu à peu zarte Versuche zulässt, ist das rot-grüne München seit Jahren auf eigene Kosten auf einem guten Weg. Auch in Zeiten schwieriger Kassenlagen wird bei der Bildung in der Landeshauptstadt nicht gespart."

 

Sprachförderung in den städtischen Kindertagesstätten

 

München, 22. Dezember 2009 ----- Die SPD-Stadtratsfraktion will die Sprachförderung in den städtischen Kindertageseinrichtungen weiter verbessern. Dazu wird das Schul- und Kultusreferat in einem heute gestellten Antrag gebeten, die bisherigen Maßnahmen in diesem Bereich auszuwerten und zu systematisieren.

Beatrix Zurek, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion: "Derzeit gibt es in den städtischen Kindertageseinrichtungen zahlreiche unterschiedliche Projekte zur Sprachförderung im frühkindlichen Alter. Die Schulstadt München leistet bereits viel, aber gerade eine detaillierte Untersuchung der Maßnahmen gibt uns die Möglichkeit, daraus ein Modell zu entwickeln. Damit wollen wir den Spracherwerb aller Kinder weiter fördern."

Ziel dieses Antrags ist, die Sprachförderung anhand der Ergebnisse weiter zu verbessern. Dazu sollen vorerst die einzelnen Projekte evaluiert werden. In einem zweiten Schritt kann daraus ein, auf alle Kindertagesstätten anwendbares Modell entwickelt werden.

Regina Salzmann, Stadträtin und Mitglied im Schul- und Sportausschuss: "Um eine sinn- und qualitätsvolle Sprachförderung zu ermöglichen, ist es wichtig, die Erfahrungen der bisherigen Maßnahmen genau zu betrachten. unser heutiger Antrag zielt langfristig darauf ab, den Spracherwerb aller Kinder zu fördern und einer Spracharmut im Deutschen wie auch in der Muttersprache vorzubeugen."

 

 

Hausaufgabenbetreuung sicherstellen

München, 10. Dezember 2009 ----- Eine gute Hausaufgabenbetreuung ist ein wesentlicher Teil des Angebotes, das die städtischen Horte den Schülerinnen und Schüler sowie ihren Eltern machen. Bislang wurde das Personal dafür aus Studierenden der Fachrichtung "Lehramt" rekrutiert, allerdings sind diese nun nicht mehr in ausreichender Zahl zu finden.

Beatrix Zurek, schulpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"In unserem Bemühen, die durch die Bayrische Staatsregierung und ihre Politik verursachten Unterrichtsdefizite auszugleichen, waren wir mit der Hausaufgabenbetreuung bislang an unseren städtischen Horten sehr erfolgreich. Das wollen wir weiter ausbauen und noch mehr qualifiziertes Personal einsetzen."

Daher schlägt die SPD-Stadtratsfraktion heute in einem Antrag vor, die erforderlichen Qualifikationen für das in der Hausaufgabenbetreuung tätige Personal zu erweitern und somit den Bildungsauftrag in den Horten weiter zu optimieren.

Christian Müller, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion:
"Um die hohe Qualität der Hausaufgabenbetreuung weiter gewährleisten zu können, wollen wir nun vermehrt qualifiziertes Personal aus der Lehrerschaft, der Sozialpädagogik und weitere Studierende geeigneter Fachrichtungen einsetzen.

 

 

Gemeinsame Erziehung aller Kinder -- Inklusion in städtischen Kindertagesstätten

 

München, 4. Dezember 2009 ----- Mit einem gestern gestellten Antrag will die SPD-Stadtratsfraktion die gemeinsame Erziehung aller, also behinderter und nicht behinderter Kinder in den Münchner Kindertagesstätten weiter vorantreiben. Daher wird die Stadtverwaltung nun beauftragt, konsequent den weiteren Ausbau von Integrationseinrichtungen hin zur Inklusion zu betreiben. Inklusion bedeutet, dass Kinder unabhängig von ihren physischen, intellektuellen, sozialen, emotionalen, sprachlichen oder anderen Fähigkeiten und ihrer Herkunft gemeinsam erzogen werden können. Die Vielfalt wird dabei als Normalität betrachtet.

Beatrix Zurek, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:

"Die Inklusion geht über die Integration weit hinaus: Im Optimalfall sind die behinderten Kinder nicht nur eine Gruppe in einer Tagesstätte, sondern die Normalität ist dann, dass alle Kinder in gleicher Weise Mitglieder einer Gruppe sind. Das ist unser Ziel und die Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass nicht nur die Kinder sondern die gesamte Gesellschaft davon profitiert. Das wollen wir nun auch in München erreichen."

Die SPD-Fraktion folgt damit nicht nur einer Anregung des Münchner Behindertenbeirats sondern auch der UN-Behindertenrechtskonvention, die die inklusive Pädagogik fordert. Ziel des Antrags ist, die Inklusion und damit entsprechende Plätze für behinderte Kinder sowie frühe und gezielte Förderungen in den Münchner Kindertagesstätten zeit- und wohnortnah zur Verfügung zu stellen.

Christian Müller, Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion im Kinder- und Jugendhilfeausschuss: "Natürlich erfordert die Umstellung auf das Inklusionskonzept einiges an Aufwand, daher muss hier auch referatsübergreifend gearbeitet werden. Aber wir sind überzeugt, dass die Inklusion für alle Beteiligten und die Münchner Stadtgesellschaft eine Bereicherung sein wird."

  

Rainer Schweppe soll neuer Stadtschulrat werden

23.11.2009 Die Stadtratsfraktionen der SPD und Die grünen -- rosa liste haben sich darauf verständigt, den 55-jährigen Rainer Schweppe zum neuen
Stadtschulrat in München zu wählen. Schweppe leitete bisher das Schulamt
in Herford (NRW).

Ausschlaggebend für Schweppe war nach Aussagen von Schulpolitikern/innen beider Fraktion neben seiner überzeugenden Bewerbung vor allem seine große Praxiserfahrung und seine Fähigkeit, zukunftsweisende Bildungsreformen zu verwirklichen. Für ihn spricht auch, dass er Erfahrung im Umgang mit einem CDU-regierten Bundesland und einem konservativen Kultusminister hat.

Dr. Florian Roth, Die Grünen -- rosa liste:
"Mit Rainer Schweppe gewinnt München einen hervorragenden
Bildungspolitiker mit großem Erfahrungshintergrund. Er hat in seinem bisherigen Wirkungskreis zahlreiche Reformen angestoßen, die auch in den Münchner Schulen sinnvoll sein werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm."

Beatrix Zurek, schulpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:

"Rainer Schweppe hat mit seiner Bewerbung überzeugt. Seine Praxiserfahrung und die von ihm bislang in Herford gestaltetet moderne, auf Ganztagsschulen ausgerichtete Bildungspolitik zeichnen ihn aus. Diese Erfahrungen und seine persönlichen Fähigkeiten wird er auch in München gut einsetzen können. Mit ihm zusammen werden wir die gute Entwicklung, die unsere Schullandschaft unter Elisabeth Weiß-Söllner gemacht hat, weiter fortschreiben können."

 

Gewaltige Bildungsinvestition in Bogenhausen


München, 12. November 2009 ----- Im gestrigen Schul- und Sportausschuss des Münchner Stadtrats wurde die Sanierung des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums in Bogenhausen beschlossen. Zudem wird es um einen Neubau erweitert und die Dreifachsporthalle wird einer groß angelegten Instandsetzung und Modernisierung unterzogen. Dieser Beschluss geht mit einer gewaltigen Bildungsinvestition einher und weist das Rot-grün geführte München erneut als engagierte Schulstadt aus.

Beatrix Zurek, schulpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"Die Schüler- und Übertrittszahlen steigen in Bogenhausen und zudem werden weitere 5.000 Menschen bis 2016 in diesem Stadtteil zuziehen. Der Um- und Neubau ist eine Investition in die Zukunft der Kinder und Jugendlichen. Gleichzeitig wird die bislang beengte Situation am Hausenstein-Gymnasium entspannt."

Durch einen zweigeschossigen Flachdachbau nördlich des jetzigen Hauptgebäudes sollen sieben neue Klassenzimmer, zwei Musiksäle, ein Mehrzweckraum, eine Pausenhalle und zwei Verwaltungsräume sowie ein EDV-Lehrsaal und ein Gruppenraum hinzukommen. Die jetzige Dreifachturnhalle, die wegen der intensiven Auslastung durch Schule und Vereine stark abgenutzt ist, wird komplett saniert und zudem zu einer Versammlungsstätte für 600 Personen ausgebaut.

Darüber hinaus werden Umbauarbeiten im Bestandsgebäude dazu führen, dass ein Klassenzimmer, ein Chemielehrsaal, ein optimiertes Lehrerzimmer, ein Schüleraufenthaltsraum und weitere Verwaltungsräume zusätzlich entstehen werden. Damit die Bauarbeiten schon im Juli 2011 beginnen und zum Schulanfang 2013 abgeschlossen sein können, wird die Sanierung der Fachlehrsäle erst in einem zweiten Bauabschnitt erfolgen.

Dazu Birgit Volk, stellv. schulpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"In erster Linie ist nun wichtig, diese Schule für die Zukunft rasch zu ertüchtigen. Dafür investieren wir über 15 Millionen Euro in das Hausenstein-Gymnasium. Eine Bedarfs- und Kostenermittlung für die Fachlehrsäle würde den Baubeginn verzögern. Aber auch dieser Umbau ist geplant und wird den ersten Bauabschnitt dann optimal ergänzen."

 



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